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Finanzlexikon: buchpreisbindung

buchpreisbindung

Unter Buchpreisbindung versteht man eine durch private Verträge oder Gesetze bestimmte Form des Buchhandels, in der Bücher im Gegensatz zu den meisten anderen Produkten nur zu einem vom Verlag festgelegten Preis abgegeben werden dürfen. Ausnahmen sind aber etwa im Rahmen von Sonderauflagen oder bei gebrauchten Büchern gegeben.

Da nach europäischem Recht Wettbewerbsbeschränkungen, die den Handel zwischen Mitgliedstaaten betreffen, unzulässig sind, musste die im deutschen Sprachraum lange bestehende Regelung geändert werden: Zum 1. Oktober 2002 wurde das bis zu diesem Zeitpunkt gültige freiwillige Preisbindungssystem ("Preisbindungsrevers") gesetzlich geregelt.

Gegner der Buchpreisbindung betrachten diese als eine illegitime Einschränkung des Wettbewerbs.

Von Befürwortern der Preisbindung wird angeführt, dass diese ein flächendeckendes Angebot von Büchern als Kulturgut sicherstellt und hierdurch für die Verlage eine Quersubvention anspruchsvoller Titel (Literatur) und Fachliteratur mit kleiner Auflage ermöglicht.

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